Kinderfernglas

Kinderfernglas: Beratung und Tests

Kinder für die Welt begeistern, mit was könnte das besser gelingen als mit einem Fernglas. Damit du das richtige Fernglas für dein bzw. ein Kind kaufen kannst, möchten wir dir in diesem Typen-Ratgeber einige Tipps und Hinweise geben. Des Weiteren zeigen wir dir auch die von uns getesteten Kinderferngläser.

Zunächst möchten wir dir die wichtigsten Punkte in einer Liste mit einer kurzen Beschreibung ans Herz legen. Im Zweifel reichen dir diese Informationen schon aus, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Zumindest wird dir diese Liste schon bei der Suche nach dem richtigen Fernglas helfen.

Wichtige Tipps für den Kinderfernglas Kauf

  • Achte auf das Gewicht
    Ein fünf jähriges Kind kann kein 450 Gramm Fernglas ruhig halten. Es ist also enorm wichtig, dass das Gewicht auch zum alter des Kindes passt.
  • Robustheit
    Selbstverständlich muss das Fernglas robust sein. Daher immer unser Tipp: Immer ein spezielles Kinderfernglas kaufen oder, falls eben anders gewünscht, auf ein sehr robustes Modell für Erwachsene zurückgreifen (nächsten Punkt beachten)
  • Augenabstand
    Der Augenabstand eines Kindes ist selbstverständlich deutlich kleiner als bei einem Erwachsenen. Je kleiner der Augenabstand ist, desto besser kann das Kind damit umgehen.
  • Verarbeitung / Geruch
    Spielt auch eine große Rolle, selbst wenn es nicht die Leistung des Fernglases widerspiegelt. Hier unser Tipp: Stets auf Marken aus Deutschland vertrauen (Bresser, Steiner, …).

Von uns getestete Kinderferngläser

Das Angebot ist überschaubar, denn nicht viele Hersteller bedienen diese kleine Nische. Dennoch konnten wir einige Modelle finden und für dich testen.

Unsere Tipps im Detail

Nun möchten wir näher auf die in der Liste angesprochenen Tipps eingehen und erläutern, warum diese tatsächlich wichtig sind.

Augenabstand

Der Augenabstand bei einem Kinderfernglas ist enorm wichtig. Ein Kind zwischen 3 und 12 Jahren wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht gut oder gar nicht mit einem normalen Fernglas umgehen können. Bei den meisten Ferngläsern lässt sich der Abstand selbstverständlich variieren und es gibt maximale und minimale Werte beim Augen- bzw. Pupillenabstand. Hier gilt immer: je geringer der Werte desto besser. Ein guter Wert ist z.B. 50-60mm.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist wichtig, auch in Hinblick auf die Robustheit. Noch wichtiger ist aber, dass das Fernglas nicht nach Plastik stinkt und keine gesundheitsgefährdende Materialen verwendet werden. Hier empfehlen wir generelle: Auf Deutsche Marken zurückgreifen, da diese deutlich stärker in der Verantwortung stehen. Abzuraten ist vom Kauf “billiger” Kinderferngläser auf Auktionsplattformen bei welchen der Hersteller nicht eindeutig zu identifizieren ist.

Vergrößerung

Je geringer die Vergrößerung ist, desto besser wird das Kind mit dem Fernglas umgehen können. Warum? Ferngläser sollten doch vergrößern? Das stimmt, aber je höher die Vergrößerung ist desto schwieriger lässt sich das Fernglas ruhig halten. Das Ergebnis wird also maßgeblich von der Vergrößerung beeinflusst. Werte unter 10x sind für Kinderferngläser optimal.

Alternative: Monokular

Eine Alternative zum Kinderfernglas kann tatsächlich ein Monokular sein, denn diese können genauso robust sein und sind deutlich leichter als Ferngläser. Sollte also das Gewicht die größte Rolle spielen, kann ein Monokular die Lösung sein.

Monokulare, welche für Kinder geeignet sind

Nachfolgende Monokulare können für Kinder geeignet sein. Wir haben uns diese jedoch nicht im Detail angesehen, da wir uns auf Ferngläser spezialisiert haben.